
Gebet wird in der Bibel mehr als 500 Mal erwähnt. Im Leben von Jesus sehen wir, wie Er zu seinem und unserem himmlischen Vater betet. Das Gebet war die Grundlage seines Lebens hier auf Erden. Wenn Gebet für ihn so wichtig war, wie viel wichtiger sollte es dann für uns sein?
Beten ist einfach das Mittel, durch das wir mit Gott kommunizieren und Gemeinschaft mit ihm haben. Durch das Beten lernen wir, uns bewusst Zeit zu nehmen, bewusst in der Gegenwart Gottes zu sein. Wir glauben, dass Gebet unsere erste Option ist, nicht unser letzter Ausweg.
Fasten steht in erster Linie für den Verzicht auf Nahrung für einen bestimmten Zeitraum, kann aber auch völlig andere Dinge betreffen, auf sie wir verzichten. Wenn wir fasten, entscheiden wir uns dafür unserem „Fleisch“ weniger Raum und Priorität zu geben, indem wir auf eine unserer wichtigsten täglichen Routinen verzichten. Unser Ziel ist, durch den verstärkten Fokus auf das Geistliche, Gottes Reden besser wahrzunehmen. Fasten ist keine Gelegenheit, etwas von Gott zu bekommen, sondern Gott besser kennenzulernen.
Es gibt verschiedene Arten des Fastens, und wir empfehlen dir, im Gebet zu prüfen, welche Form für dich derzeit am besten geeignet ist.
Diese Tipps sollen dich ermutigen, die 21 Tage als Chance zu nutzen, eine neue Dimension des Gebets zu entdecken. Gott sehnt sich nach dieser bewussten Gemeinschaft mit dir. Lass seine Gnade wirken und öffne dich für mehr von ihm!
01 — Einfach da sein.
Es gibt keine falsche Art zu beten oder einen einzigen Startpunkt. Es gibt nur eine „Regel“: Du musst einfach zum Gebet erscheinen und dies regelmäßig tun. Alles andere ist flexibel und berücksichtigt auch deine individuellen Umstände.
Oft ist der Grund warum wir einfach nicht beten, weil wir nicht dazu kommen. Unser hektisches Leben saugt uns durch wie eine Autowaschanlage. Gebet benötigt diese Entscheidung, einfach da zu sein!
02 — Beruhige dein Herz.
Stille ist eine Form der Achtsamkeit, eine Art, präsent und aufmerksam im Leben zu sein. Es ist eine Dimension der Besinnlichkeit in unserem Alltag, die Dankbarkeit, Wertschätzung, Frieden, Freude und Gebet mit sich bringt. Es ist das Gefühl, dass das Leben in seiner Alltäglichkeit kostbar, heilig und ausreichend ist.
Stille lässt sich nicht wie ein Wasserhahn aufdrehen. Sie erfordert einen Körper und einen Geist, die so weit entschleunigt sind, dass sie aufmerksam für den gegenwärtigen Moment sind. Der erste Schritt besteht darin, still in Gottes Gegenwart zu verweilen, in Einsamkeit, Stille und Gebet. Falls du das zum ersten Mal machst, nimm dir 15 Minuten Zeit für das Gebet.
03 — Schau nach innen.
Unsere Kultur hält uns so beschäftigt, unterhalten und abgelenkt, dass wir den Blick für die tiefgründigeren Dinge verlieren. Wir können jahrelang so weitermachen, bis eine Krise plötzlich alle Reize und Unterhaltungsmöglichkeiten der Welt zunichte macht. Dann müssen wir in unsere Tiefe schauen und das kann erschreckend sein, wenn wir es lange vermieden haben.
Wir müssen wissen, wann es Zeit ist, den Fernseher auszuschalten, das Handy stumm zu stellen, den Computer herunterzufahren, den Kaffee mit Freunden zu verschieben, damit wir für einen Moment nicht vermeiden, uns mit dem tiefsten Teil unseres Selbst anzufreunden.
04 — Etabliere eine Routine.
Die Lösung sind nicht immer neue Gebetsformen oder mehr Abwechslung, sondern Rhythmus, Routine und feste Gewohnheiten. Wir brauchen eine Gebetsweise, die nicht zu viel Energie verlangt, wenn wir gerade keine haben.
Gewohnheiten tragen uns durch Müdigkeit, Unaufmerksamkeit, Gleichgültigkeit oder sogar gelegentliche Abneigung hindurch. Sie halten uns im Gebet, auch wenn unsere eigene Kraft nicht reicht. Gebet hat Ebbe und Flut: Manchmal haben wir ein tiefes Empfinden für die Realität Gottes, und manchmal können wir uns nicht einmal wirklich vorstellen, dass Er existiert. Mal sind wir voller Empfinden für seine Güte, mal gelangweilt und abgelenkt.
Auf einer tiefen Ebene unserer menschlichen Beziehungen findet die wahre Verbindung zwischen Menschen unter der Oberflächeunserer Gespräche statt, einfach durch Präsenz. So ist es in Beziehungen und genauso im Gebet. Wenn wir treu beten, wächst eine tiefe Bindung und wachsende Intimität mit Gott.
05 — Sei ehrlich, verletzlich und mutig.
Heilig oder vollkommen zu sein bedeutet in der hebräischen Denkweise einfach: Mit Gott gehen, trotz unserer Schwächen. Es heißt, in seiner Gegenwart zu sein, auch wenn wir nicht perfekt ganz, gut, wahr und schön sind. Gott lädt uns ein, unsere Hilflosigkeit, Schwächen und Unvollkommenheiten zu ihm zu bringen und uns in Jesus Christus vollkommen zu sehen und mit ihm zu wandeln, ohne uns zu verstecken. Gott versteht, dass wir Fehler machen werden und bittet uns lediglich, nach Hause zu kommen, unser Leben mit ihm zu teilen, und uns von ihm helfen zu lassen.
Jedes Gefühl und jeder Gedanke ist ein gültiger Einstieg ins Gebet, egal wie respektlos, unheilig, egoistisch oder wütend es scheint. Wenn du wütend bist, bete aus der Wut; wenn du abgelenkt bist, bete aus der Ablenkung; wenn du voller Leidenschaft bist, bete aus dieser Leidenschaft. Wichtig ist: Bete, was in dir ist – nicht, was du denkst, dass Gott sehen möchte. Egal, was uns Kopfschmerzen oder Herzschmerz bereitet, wir dürfen es einfach vor Gott bringen.
06 — Lass Angst und Scham los.
Das Gegenteil von Glaube ist nicht Zweifel, sondern Angst = die Furcht, dass Gott unsere Existenz nicht bemerkt. Glaube heißt nicht, keine Sorgen, Fehler oder Leid zu haben. Glaube schenkt die Gewissheit: Gott ist gut, vertrauenswürdig, vergisst dich nicht und hat alles in der Hand. Wir sind in sicheren Händen. Die Realität ist, dass Er gnädig, vergebend, liebend und absolut zuverlässig ist. Unsere Aufgabe ist es, uns dem hinzugeben.
Wenn wir die Worte Jesu ernst nehmen wollen: „Kehrt um (gr. metanoia: = ändert euer Denken) und glaubt der guten Nachricht!“, dann müssen wir die Kälte und das Misstrauen überwinden, die uns Scham auferlegt. Scham ist mächtig, ihre Narben tief.
Bringe die Wärme, das Vertrauen und die Spontaneität deiner Kindheit in dein Gebet – zu einem Gott, der sich an dir freut und nichts mit lähmender Scham anfangen kann. Jesus sagte: „Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.“ (Joh. 15:12). Jesus liebte uns, indem er sich so verletzlich machte, dass er Demütigung und Ablehnung riskierte. Lass uns unser kindliches Vertrauen wiederfinden und versuchen, dasselbe zu tun.
07 — Höre auf Gottes Stimme und nimm Seine Liebe an.
Wir sind von vielen Stimmen umgeben. Wie erkennen wir Gottes Stimme? Gott ist der Urheber alles Guten, unabhängig davon, ob es einen religiösen Bezug hat oder nicht. Daher ist Gottes Stimme in vielen Dingen zu finden, die nicht explizit mit Glauben und Religion in Verbindung stehen. Jesus sagt uns, dass er der gute Hirte ist und dass seine Schafe seine Stimme unter allen anderen Stimmen erkennen werden. Ein Schaf erkennt die Stimme desjenigen, der es beschützt, und folgt keiner anderen Stimme. Die Stimme Gottes ist die Stimme von jemandem, der uns sehr gut kennt und jeden von uns beim Namen ruft.
Wir halten es für selbstverständlich, dass jeder, der uns so sieht, wie wir sind (unattraktiv, schwach, krankhaft, sündig, substanzlos), am Ende genauso enttäuscht von uns sein wird wie wir von uns selbst. Wir fürchten Gott, weil wir noch nie die Art von Liebe erfahren haben, die in ihm offenbar wird. Wir meiden Gott, wenn wir Liebe und Akzeptanz am dringendsten brauchen. Gott ist Liebe, und nur wenn wir diese Liebe in unser Leben lassen, können wir uns vor Scham und Traurigkeit retten. Gott versteht uns, akzeptiert uns, freut sich an uns und ist begeistert davon, uns anzulächeln. Die bedingungslose Liebe Gottes zu erfahren, ist letztendlich das, worum es beim Gebet geht.
08 — Bete im Geist.
Gott hat uns ein wunderbares Geschenk gemacht: das Beten im Geist bzw. Zungengebet. Es steht für eine direkte Verbindung zu ihm durch den Heiligen Geist. Es ist Gebet in einer neuen, übernatürlichen Dimension.
Wenn wir im Geist beten, sprechen wir Geheimnisse zu Gott, die niemand sonst versteht, nicht einmal der Feind (1. Korinther 14,2). Es ist ein Gebet ohne Zweifel, weil der Geist selbst in uns und für uns betet, perfekt für Momente, in denen wir nicht wissen, was oder wie wir beten sollen (Römer 8,26).
Und das Beste: Dieses Gebet baut dich selbst auf (1. Korinther 14,4). Es stärkt deinen Glauben, bringt Frieden und lässt dich Gottes Nähe noch intensiver spüren.

Gebet wird in der Bibel mehr als 500 Mal erwähnt. Im Leben von Jesus sehen wir, wie Er zu seinem und unserem himmlischen Vater betet. Das Gebet war die Grundlage seines Lebens hier auf Erden. Wenn Gebet für ihn so wichtig war, wie viel wichtiger sollte es dann für uns sein?
Beten ist einfach das Mittel, durch das wir mit Gott kommunizieren und Gemeinschaft mit ihm haben. Durch das Beten lernen wir, uns bewusst Zeit zu nehmen, bewusst in der Gegenwart Gottes zu sein. Wir glauben, dass Gebet unsere erste Option ist, nicht unser letzter Ausweg.
Fasten steht in erster Linie für den Verzicht auf Nahrung für einen bestimmten Zeitraum, kann aber auch völlig andere Dinge betreffen, auf sie wir verzichten. Wenn wir fasten, entscheiden wir uns dafür unserem „Fleisch“ weniger Raum und Priorität zu geben, indem wir auf eine unserer wichtigsten täglichen Routinen verzichten. Unser Ziel ist, durch den verstärkten Fokus auf das Geistliche, Gottes Reden besser wahrzunehmen. Fasten ist keine Gelegenheit, etwas von Gott zu bekommen, sondern Gott besser kennenzulernen.
Es gibt verschiedene Arten des Fastens, und wir empfehlen dir, im Gebet zu prüfen, welche Form für dich derzeit am besten geeignet ist.
Diese Tipps sollen dich ermutigen, die 21 Tage als Chance zu nutzen, eine neue Dimension des Gebets zu entdecken. Gott sehnt sich nach dieser bewussten Gemeinschaft mit dir. Lass seine Gnade wirken und öffne dich für mehr von ihm!
01 — Einfach da sein.
Es gibt keine falsche Art zu beten oder einen einzigen Startpunkt. Es gibt nur eine „Regel“: Du musst einfach zum Gebet erscheinen und dies regelmäßig tun. Alles andere ist flexibel und berücksichtigt auch deine individuellen Umstände.
Oft ist der Grund warum wir einfach nicht beten, weil wir nicht dazu kommen. Unser hektisches Leben saugt uns durch wie eine Autowaschanlage. Gebet benötigt diese Entscheidung, einfach da zu sein!
02 — Beruhige dein Herz.
Stille ist eine Form der Achtsamkeit, eine Art, präsent und aufmerksam im Leben zu sein. Es ist eine Dimension der Besinnlichkeit in unserem Alltag, die Dankbarkeit, Wertschätzung, Frieden, Freude und Gebet mit sich bringt. Es ist das Gefühl, dass das Leben in seiner Alltäglichkeit kostbar, heilig und ausreichend ist.
Stille lässt sich nicht wie ein Wasserhahn aufdrehen. Sie erfordert einen Körper und einen Geist, die so weit entschleunigt sind, dass sie aufmerksam für den gegenwärtigen Moment sind. Der erste Schritt besteht darin, still in Gottes Gegenwart zu verweilen, in Einsamkeit, Stille und Gebet. Falls du das zum ersten Mal machst, nimm dir 15 Minuten Zeit für das Gebet.
03 — Schau nach innen.
Unsere Kultur hält uns so beschäftigt, unterhalten und abgelenkt, dass wir den Blick für die tiefgründigeren Dinge verlieren. Wir können jahrelang so weitermachen, bis eine Krise plötzlich alle Reize und Unterhaltungsmöglichkeiten der Welt zunichte macht. Dann müssen wir in unsere Tiefe schauen und das kann erschreckend sein, wenn wir es lange vermieden haben.
Wir müssen wissen, wann es Zeit ist, den Fernseher auszuschalten, das Handy stumm zu stellen, den Computer herunterzufahren, den Kaffee mit Freunden zu verschieben, damit wir für einen Moment nicht vermeiden, uns mit dem tiefsten Teil unseres Selbst anzufreunden.
04 — Etabliere eine Routine.
Die Lösung sind nicht immer neue Gebetsformen oder mehr Abwechslung, sondern Rhythmus, Routine und feste Gewohnheiten. Wir brauchen eine Gebetsweise, die nicht zu viel Energie verlangt, wenn wir gerade keine haben.
Gewohnheiten tragen uns durch Müdigkeit, Unaufmerksamkeit, Gleichgültigkeit oder sogar gelegentliche Abneigung hindurch. Sie halten uns im Gebet, auch wenn unsere eigene Kraft nicht reicht. Gebet hat Ebbe und Flut: Manchmal haben wir ein tiefes Empfinden für die Realität Gottes, und manchmal können wir uns nicht einmal wirklich vorstellen, dass Er existiert. Mal sind wir voller Empfinden für seine Güte, mal gelangweilt und abgelenkt.
Auf einer tiefen Ebene unserer menschlichen Beziehungen findet die wahre Verbindung zwischen Menschen unter der Oberflächeunserer Gespräche statt, einfach durch Präsenz. So ist es in Beziehungen und genauso im Gebet. Wenn wir treu beten, wächst eine tiefe Bindung und wachsende Intimität mit Gott.
05 — Sei ehrlich, verletzlich und mutig.
Heilig oder vollkommen zu sein bedeutet in der hebräischen Denkweise einfach: Mit Gott gehen, trotz unserer Schwächen. Es heißt, in seiner Gegenwart zu sein, auch wenn wir nicht perfekt ganz, gut, wahr und schön sind. Gott lädt uns ein, unsere Hilflosigkeit, Schwächen und Unvollkommenheiten zu ihm zu bringen und uns in Jesus Christus vollkommen zu sehen und mit ihm zu wandeln, ohne uns zu verstecken. Gott versteht, dass wir Fehler machen werden und bittet uns lediglich, nach Hause zu kommen, unser Leben mit ihm zu teilen, und uns von ihm helfen zu lassen.
Jedes Gefühl und jeder Gedanke ist ein gültiger Einstieg ins Gebet, egal wie respektlos, unheilig, egoistisch oder wütend es scheint. Wenn du wütend bist, bete aus der Wut; wenn du abgelenkt bist, bete aus der Ablenkung; wenn du voller Leidenschaft bist, bete aus dieser Leidenschaft. Wichtig ist: Bete, was in dir ist – nicht, was du denkst, dass Gott sehen möchte. Egal, was uns Kopfschmerzen oder Herzschmerz bereitet, wir dürfen es einfach vor Gott bringen.
06 — Lass Angst und Scham los.
Das Gegenteil von Glaube ist nicht Zweifel, sondern Angst = die Furcht, dass Gott unsere Existenz nicht bemerkt. Glaube heißt nicht, keine Sorgen, Fehler oder Leid zu haben. Glaube schenkt die Gewissheit: Gott ist gut, vertrauenswürdig, vergisst dich nicht und hat alles in der Hand. Wir sind in sicheren Händen. Die Realität ist, dass Er gnädig, vergebend, liebend und absolut zuverlässig ist. Unsere Aufgabe ist es, uns dem hinzugeben.
Wenn wir die Worte Jesu ernst nehmen wollen: „Kehrt um (gr. metanoia: = ändert euer Denken) und glaubt der guten Nachricht!“, dann müssen wir die Kälte und das Misstrauen überwinden, die uns Scham auferlegt. Scham ist mächtig, ihre Narben tief.
Bringe die Wärme, das Vertrauen und die Spontaneität deiner Kindheit in dein Gebet – zu einem Gott, der sich an dir freut und nichts mit lähmender Scham anfangen kann. Jesus sagte: „Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.“ (Joh. 15:12). Jesus liebte uns, indem er sich so verletzlich machte, dass er Demütigung und Ablehnung riskierte. Lass uns unser kindliches Vertrauen wiederfinden und versuchen, dasselbe zu tun.
07 — Höre auf Gottes Stimme und nimm Seine Liebe an.
Wir sind von vielen Stimmen umgeben. Wie erkennen wir Gottes Stimme? Gott ist der Urheber alles Guten, unabhängig davon, ob es einen religiösen Bezug hat oder nicht. Daher ist Gottes Stimme in vielen Dingen zu finden, die nicht explizit mit Glauben und Religion in Verbindung stehen. Jesus sagt uns, dass er der gute Hirte ist und dass seine Schafe seine Stimme unter allen anderen Stimmen erkennen werden. Ein Schaf erkennt die Stimme desjenigen, der es beschützt, und folgt keiner anderen Stimme. Die Stimme Gottes ist die Stimme von jemandem, der uns sehr gut kennt und jeden von uns beim Namen ruft.
Wir halten es für selbstverständlich, dass jeder, der uns so sieht, wie wir sind (unattraktiv, schwach, krankhaft, sündig, substanzlos), am Ende genauso enttäuscht von uns sein wird wie wir von uns selbst. Wir fürchten Gott, weil wir noch nie die Art von Liebe erfahren haben, die in ihm offenbar wird. Wir meiden Gott, wenn wir Liebe und Akzeptanz am dringendsten brauchen. Gott ist Liebe, und nur wenn wir diese Liebe in unser Leben lassen, können wir uns vor Scham und Traurigkeit retten. Gott versteht uns, akzeptiert uns, freut sich an uns und ist begeistert davon, uns anzulächeln. Die bedingungslose Liebe Gottes zu erfahren, ist letztendlich das, worum es beim Gebet geht.
08 — Bete im Geist.
Gott hat uns ein wunderbares Geschenk gemacht: das Beten im Geist bzw. Zungengebet. Es steht für eine direkte Verbindung zu ihm durch den Heiligen Geist. Es ist Gebet in einer neuen, übernatürlichen Dimension.
Wenn wir im Geist beten, sprechen wir Geheimnisse zu Gott, die niemand sonst versteht, nicht einmal der Feind (1. Korinther 14,2). Es ist ein Gebet ohne Zweifel, weil der Geist selbst in uns und für uns betet, perfekt für Momente, in denen wir nicht wissen, was oder wie wir beten sollen (Römer 8,26).
Und das Beste: Dieses Gebet baut dich selbst auf (1. Korinther 14,4). Es stärkt deinen Glauben, bringt Frieden und lässt dich Gottes Nähe noch intensiver spüren.